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<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><rdf:Description rdf:about="https://repozitorij.upr.si/IzpisGradiva.php?id=22750"><dc:title>Aktivitäten der Lviver Abteilung des Komponistenverbandes der Ukrainischen SSR in der Konfrontation mit der sowjetischen Ideologie</dc:title><dc:creator>Kijanovska,	Luba	(Avtor)
	</dc:creator><dc:subject>Lviver Komponistenverband</dc:subject><dc:subject>der kommunistische Einfluss</dc:subject><dc:subject>der ideologische Druck</dc:subject><dc:subject>die künstlerische Freiheit</dc:subject><dc:subject>ukrainische Musik</dc:subject><dc:description>Im Jahr 1940, kurz nach der sowjetischen Besetzung Galiziens, wurde die Lviver Sektion des sowjetischen Komponistenverbandes der Ukraine gegründet. Damit wurden die galizischen Musiker in die zentralisierte Struktur des Komponistenverbandes der UdSSR eingebunden, dessen Hauptaufgabe in der ideologischen Kontrolle der Künstler bestand, um „nationalistische“ oder „modernistische“ Abweichungen zu verhindern. Für die Lviver Komponisten war eine derartige Funktionsweise eines künstlerischen Verbandes völlig inakzeptabel. Daher war der neue modus vivendi für sie ein Schock, den die Lviver Künstler aushielten und dann nach einem Ausweg suchten. Ein bedeutender Teil von Musikern emigrierte in den Westen. Andere, wie Vasyl Barwinskyj, wurden verhaftet und zur Zwangsarbeit nach Sibirien geschickt. Diejenigen, die blieben: Stanislav Ludkevytsch, Mykola Kolessa, Anatol Kos-Anatolskyj und andere – mussten sich anpassen, fanden die Formen des Widerstands gegen den kommunistischen Einfluss. Man könnte dieses halbe Jahrhundert der sowjetischen Okkupation Galiziens und der Tätigkeit des Lviver Komponistenverbandes unter dem ideologischen Druck kurz verallgemeinern. Das diplomatische Talent der Vorsitzenden und der Mitglieder des Vorstandes, ihre Fähigkeit, politisch gefährliche Situationen richtig einzuschätzen und zu korrigieren, oft doch mit der Hilfe der unentbehrlichen Zugeständnisse an das kommunistische Regime, erlaubte es mehreren Musikern einfach zu überleben. Diese Opfer verschafften den Lviver Komponisten gewisse existentielle Vorteile, schränkten jedoch gleichzeitig unter den Bedingungen strenger ideologischer Kontrolle ihre kreative Freiheit erheblich ein, provozierten den intellektuellen Provinzialismus, die Angst vor den neuen kompositorischen Ausdrucksmitteln, die zu jener Zeit weitverbreitet wurden.</dc:description><dc:publisher>Založba Univerze na Primorskem in Festival Ljubljana</dc:publisher><dc:date>2026</dc:date><dc:date>2026-03-10 09:08:55</dc:date><dc:type>Delo ni kategorizirano</dc:type><dc:identifier>22750</dc:identifier><dc:language>sl</dc:language></rdf:Description></rdf:RDF>
