| Naslov: | Die etwas andere „Wiener Schule“: Eduard Steuermann und seine Lemberger Schüler |
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| Avtorji: | ID Melnyk, Lidia (Avtor) |
| Datoteke: | ZUP_Melnyk_Lidia_2025.pdf (247,21 KB) MD5: 2CF588C9386BC0197931DE7A14B3E204
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| Jezik: | Nemški jezik |
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| Vrsta gradiva: | Delo ni kategorizirano |
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| Tipologija: | 1.16 - Samostojni znanstveni sestavek ali poglavje v monografski publikaciji |
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| Organizacija: | ZUP - Založba Univerze na Primorskem
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| Opis: | Die vorliegende Forschung setzt sich mit den wenig bekannten Schicksalen der Lemberger Pianisten Jakob Gimpel, Artur Hermelin und Leopold Münzer auseinander, die durch den Holokaust brutal unterbrochen bzw. beeinflusst wurden. Alle drei hervorragenden Pianisten, wie auch deren Lehrer Eduard Steuermann, bis heute vor allem als A. Schönberg-Pianist bei vielen Uraufführungen seiner Werke bekannt, stammten aus Galizien. Alle drei durften bei Steuermann erst in Wien studieren und ernteten im Nachhinein durchbrechende internationalen Erfolge bis die dramatische Wende der Weltgeschichte diese abrupt unterbrach. Jakob Gimpel, der bereits in den frühen 1920er Jahren nach Wien zog, um bei E. Steuermann zu studieren und parallel auch Kompositionsunterricht bei Alban Berg erhielt, emigrierte 1938 nach USA und wurde vorerst durch seine Mitwirkung in den zwei klassischen Zeichentrickfilmen: „Rhapsody Rabbit“ und Oscarprämierte „Johann Mouse“, bekannt. Artur Hermelin gastierte mehrmals in vielen europäischen Metropolen (besonders beliebt war er in Paris) sowie in den USA und Südamerika, kehrte jedoch jedes Mal nach Lemberg zurück, wo er auch eine Klavierprofessur übernahm – ähnlich wie Leopold Münzer. Beide kamen im Lemberger Ghetto ums Leben. Neben den rein historiographischen Festlegungen, welche die Musikwissenschaft diesen herausgehenden Persönlichkeiten bis heute schuldet, stellten sich im Laufe der Forschung weitere wichtige Zusammenhänge heraus, die vor allem mit der sogenannte „Lemberger Klavierschule“ verbunden sind. Diese entstand unter dem Einfluss von Carol Mikuli, einem Schüler Chopins. In den Jahren 1898 bis 1919 war tschechischer Pianist Vilém Kurz (1872-1945) als Professor am Konservatorium der Galizischen Musikgesellschaft tätig. Gerade in dieser Zeit in entwickelte V. Kurz die Grundlagen seiner Klavierpädagogik, womit er später auch in Tschechien berühmt wurde, wo er seit 1920 Professor für Klavier am Prager Konservatorium und über gewisse Zeit auch deren Rektor war.
In Lemberg nahm auch Eduard Steuermann seinen wichtigsten ersten Musikunterricht, regelmäßig aus Sambor zu den Stunden von Vilém Kurz reisend. Diese Ausbildung begann 1902 und dauerte bis zum Jahre 1910. Die Einflüsse der „Lemberger Schule“ sind in der Interpretationsstilistik sowie in der Repertoirevorlieben aller erwähnten Pianisten spürbar und prägend.
Letztendlich setzt die vorliegende Forschung eine der wichtigsten Tendenzen der neuesten Steuermann-Studien fort und handelt ihn nicht nur als treuen Epigonen Schönbergs ab, sondern auch als einen den produktivsten Künstler seiner Zeit, der unter anderen Umständen auch genug Kräfte gehabt hätte, eine eigene Schule zu beeinflussen, eine „etwas andere Wiener Schule“. |
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| Ključne besede: | Eduard Steuermann, Jakob Gimpel, Leopold Münzer, Artur Hermelin, Vilém Kurz |
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| Status publikacije: | Objavljeno |
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| Verzija publikacije: | Objavljena publikacija |
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| Založnik: | Založbe Univerze na Primorskem |
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| Leto izida: | 2025 |
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| Št. strani: | str. 65-82 |
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| PID: | 20.500.12556/RUP-22266  |
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| ISBN: | 9789612934255 |
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| DOI: | https://doi.org/10.26493/978-961-293-425-5.65-82  |
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| Datum objave v RUP: | 18.12.2025 |
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| Število ogledov: | 123 |
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| Število prenosov: | 1 |
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| Metapodatki: |  |
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